Lehren & Lernen 10-2022 | Zum Bildungsplan 2016 Wirkungen und Einschätzungen
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 10-2022 | Zum Bildungsplan 2016 Wirkungen und Einschätzungen "
Zum Thema dieser Ausgabe:
Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen
Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen nimmt die grundlegenden Steuerungsinstrumente des Unterrichts in den Blick: Bildungspläne. Die Beiträge beleuchten, warum es Bildungspläne braucht, wie sie entstehen, wie Lehrkräfte den Bildungsplan 2016 wahrnehmen und welche Erfahrungen Schulen mit seiner Umsetzung gemacht haben.
Zwischen begrifflichen Klärungen, Begleitforschung, Rückblicken auf frühere Pläne, internationalen Vergleichscurricula, Blindflecken der Lehrplandiskussion und Einblicken in die Verlagsarbeit wird deutlich: Bildungspläne sind mehr als Dokumente. Sie sind Ergebnis politischer Entscheidungen, professioneller Aushandlung – und Grundlage für Lernkulturen im Unterricht.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Bildungspläne als zentrales Element von Schul- und Unterrichtsentwicklung verstehen und weiterdenken möchten. Sie richtet sich an:
- Lehrkräfte aller Schularten, die mit dem Bildungsplan 2016 arbeiten
- Schulleitungen und Steuergruppen, die Curriculumsarbeit steuern
- Bildungsadministration, Fachberater/innen und Fachschaften, die Bildungsplanprozesse begleiten
- Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Grundlagen der Curriculumsteuerung kennenlernen wollen
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Warum Bildungspläne? – Einführung ins Themenfeld
Im Editorial Warum Bildungspläne? Eine Einführung in das Themenfeld mit begrifflichen Klärungen, Begründungen, historischen Linien und Entscheidungsebenen klären Albrecht Wacker, Gerhard Ziener und Nicolas Hübner, was Bildungspläne leisten sollen: Orientierung, Verbindlichkeit, Vergleichbarkeit – und zugleich Freiraum für schulische Ausgestaltung.
Wie beurteilen Lehrkräfte den Bildungsplan 2016?
In Wie beurteilen Lehrer/innen den Bildungsplan 2016? Befunde der Begleitforschung von 2018 in Baden-Württemberg präsentieren Nicolas Hübner und Albrecht Wacker Ergebnisse einer empirischen Studie. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte Verständlichkeit, Arbeitsaufwand, Umsetzbarkeit und fachliche Ausrichtung einschätzen – und wo sie Änderungsbedarf sehen.
Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen am Gymnasium Wilhelmsdorf
Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen aus drei verschiedenen Bildungsplänen am Gymnasium Wilhelmsdorf (Johannes Baumann, Albrecht Wacker) bietet einen Langzeitblick aus schulischer Perspektive. Anhand eines Gymnasiums wird deutlich, wie sich Schwerpunkte, Kompetenzen und Arbeitsweisen mit den Bildungsplänen verändert haben – und was dies für Kollegium und Unterricht bedeutet.
Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag
In Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag. Die Perspektive der stellvertretenden Schulleiterin am Bildungszentrum Parkschule Kressbronn beschreibt Tanja Uhl gemeinsam mit Albrecht Wacker, wie schulische Leitungsarbeit zwischen curricularen Vorgaben, Ressourcen, Kollegium und Schüler/innen vermittelt.
Curricula in Neuseeland und Singapur – Wohlbefinden und 21st Century Skills
Die Curricula in Neuseeland und Singapur mit Schwerpunkten auf Wohlbefinden und 21st Century Skills: Rahmenvorgaben mit wenig Detailsteuerung (Anne Sliwka, Lea Deinhardt) erweitert den Blick: Die Autorinnen zeigen, wie andere Länder mit deutlich schlankeren Curricula arbeiten, die stärker auf Kompetenzen, Wohlbefinden und Zukunftsfähigkeiten fokussieren – und welche Impulse daraus für die deutsche Lehrplandiskussion entstehen.
Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge
In Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge für künftige Pläne reflektieren A. Wacker, G. Ziener, A. Sliwka, J. Baumann und V. Reinhardt gemeinsam, welche Aspekte bisher zu kurz kommen – etwa Umsetzbarkeit, Einbindung von Schul- und Unterrichtsentwicklung, Beteiligung der Praxis – und formulieren Vorschläge für zukünftige Reformen.
Bildungspläne aus Sicht des Verlages
Produktion von Bildungsplänen aus Sicht des Verlages (Ruth Holtzhauer, Heinz Lörcher) gibt Einblick, wie Verlage Bildungspläne auswerten und in Lehr- und Lernmaterialien übersetzen. Der Beitrag zeigt, wie fachliche und didaktische Entscheidungen mit Markterwartungen und curricularem Auftrag zusammengehen.
Panorama, Serie „krisenfeste Schule“ und Rezension
Im Panorama berichten Ulrich Herrmann u. a. unter dem Titel „Rückenwind“ im Gegenwind über Unterstützungsprogramme, die Schulen in herausfordernden Zeiten stärken sollen.
In der Serie krisenfeste Schule. beschreibt Andrea Lanfranchi in Kinder aus dem Ukraine-Krieg in unseren Schulen, vor welchen Herausforderungen Schulen bei der Aufnahme geflüchteter Kinder stehen – und welche Unterstützung sie brauchen.
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- Fundierte Einblicke in Wirkungen und Wahrnehmungen des Bildungsplans 2016
- Internationale Vergleichsperspektiven auf kompetenz- und wohlbefindensorientierte Curricula
- Konkrete Anregungen für Curriculumsarbeit in Schulen und zukünftige Lehrplandiskussionen
- Ergänzende Impulse zu Krisenfestigkeit, Integration und Oberstufengestaltung
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 20.10.2022
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Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de
Befunde zur (mangelnden) Differenzierung bei Hausaufgaben
Elterliche Unterstützung und Kontrolle der Hausaufgaben findet häufig statt und geht oftmals mit Konflikten einher. Gleichwohl ist bis heute nicht geklärt, ob elterliche Hilfe bei den Hausaufgaben überhaupt der Leistungsentwicklung dient. In diesem Text werden zunächst Forschungsbefunde zur elterlichen Unterstützung bei den Hausaufgaben referiert, bevor überlegt wird, was Lehrpersonen auf der Basis dieses Wissens den Eltern ihrer Schüler/innen mitteilen können. Ein Papier mit Tipps für Eltern rundet den Text ab. Stichwörter: Hausaufgaben, Eltern, Unterstützung
Ein Blick in die Praxis zeigt, dass die Beteiligung an der Hausaufgabenbesprechung oft zur Bildung mündlicher Noten herangezogen wird. Dies wird im Text problematisiert, und es wird insbesondere ausgeführt, dass ein Rekurrieren auf Leistungen, deren (häusliches) Zustandekommen unklar bleibt, hinterfragt werden sollte. Stichwörter: Hausaufgaben, mündliche Noten, Vergleichbarkeit von Leistungen
Häusliches Arbeiten für die Schule belastet die Freizeit von Kindern und Jugendlichen und fällt häufig höher aus als rechtlich erlaubt. Der Artikel befasst sich mit der Frage nach den besonders belasteten und beanspruchten Schüler/innen durch Hausaufgaben, schildert mögliche Folgen einer erhöhten Belastung, nennt unter Jugendlichen gängige Bewältigungsstrategien und zeigt Perspektiven auf. Stichwörter: Hausaufgaben, Belastung, Beanspruchung, Leistungsdruck, Abschreiben, integrierte Lernzeiten
Der vorliegende Beitrag berichtet von einer Grundschule und ihrem Weg von „herkömmlichen Hausaufgaben“ zu einem neuen „Lernzeit-Konzept“. Dabei wird auf die schulische Ausgangslage bezüglich der Hausaufgaben, die Entscheidung zur Veränderung sowie die Entwicklung des neuen „Lernzeit-Konzeptes“ eingegangen. Dessen Darstellung wird durch bisherige Erfahrungen der Rektorin Antonia Heringloh und des Kollegiums ergänzt. Der vorliegende Artikel basiert auf deren Auskünften. Verbindungen zu theoretischen Grundlagen und Erkenntnissen der empirischen Forschung werden hergestellt und im Artikel jeweils blau hinterlegt gefasst. Stichwörter: Lernzeit, Hausaufgaben-Praxis, Schulentwicklung, Lehren und Lernen
Sind Hausaufgaben wichtig zur Übung und Vertiefung? Fördern sie die Selbstständigkeit? Oder überwiegen die Nachteile die Vorteile? Diese und weitere Fragen werden seit Jahrzehnten kontrovers und auch oft heftig diskutiert. Im Text werden diese Fragen sorgfältig konturiert und es werden relevante Ergebnisse der Forschung vorgestellt. Insbesondere die Hausaufgabenvergabe und die Hausaufgabenbesprechung werden thematisiert. Am Ende wird resümierend überlegt, was aus den Befunden der Forschung für die Praxis folgen kann. Stichwörter: Hausaufgaben, Hausaufgabenvergabe, Hausaufgabenbesprechung
Digitale Medien können bei der Umsetzung von adaptiven Lernsituationen helfen, um eine Passung von Aufgaben an die Voraussetzungen der Schüler/innen herzustellen. Ebenso können sie verwendet werden, um Hausaufgaben adaptiv zu gestalten, damit sie von Schüler/innen mit Unterstützungsmaßnahmen selbstständig und erfolgreich bearbeitet und wichtige diagnostische Informationen für die Unterrichtsgestaltung genutzt werden können. Stichwörter: adaptiver Unterricht, Hausaufgaben, Lernen mit digitalen Medien
Das Abschreiben von Hausaufgaben wird als verbreitet begriffen, in der Erziehungswissenschaft aber kaum diskutiert. Kommt es in den Fokus, so wird es überwiegend in einem engeren Sinn als Ausdruck eines personalen Defizits verstanden. In diesem Text wird eine erweiterte Sichtweise vorgeschlagen: Das Abschreiben stellt eine Antwort auf Erwartungen der Schule und der Peers dar und kann als funktionale Praxis gedeutet werden. Es stellt sich die Frage, wie damit umgegangen werden kann. Stichwörter: Hausaufgaben, Abschreiben, funktionale Praxis
Influencer/innen sind die neuen Stars der Jugend. Was könnten Lehrpersonen von ihnen lernen? Dieser Frage wird hier nachgegangen. Zunächst wird aufgezeigt, was Influencer/innen auszeichnet. Nach einer Skizzierung des Begriffs der Lehrer/innenpersönlichkeit wird der Frage nachgegangen, was Lehrpersonen im Vergleich zu Influencern nicht sind, was sie mit ihnen gemeinsam haben und schließlich, was sie von ihnen lernen können. Dabei werden die Merkmale Charisma, parasoziale Interaktion, Glaubwürdigkeit und Markenfit herausgearbeitet Stichwörter: Influencer, Lehrer/innenpersönlichkeit, Charisma, parasoziale Interaktion, Glaubwürdigkeit